Für den richtigen Riecher - Nasenkorrekturen: Oftmals unterschätzt

Für den richtigen Riecher - Nasenkorrekturen: Oftmals unterschätzt

01.07.2015

Aktuelles: Für den richtigen Riecher - Nasenkorrekturen: Oftmals unterschätzt

Bildquelle: Jörg Brinckheger pixelio.de

Als zentrales Element prägt die Nase maßgeblich die Charakteristik eines Gesichts. Optimalerweise fügt sie sich natürlich in das Erscheinungsbild ein und trägt zu einer harmonischen Einheit bei. Auffällige Formen wie Schief- oder Höckernasen fallen dagegen schnell ins Auge. Leiden Betroffene unter Fehlstellungen ihrer Nase, lassen sich diese mit professionellen Korrekturen wirkungsvoll behandeln.

"Bei einer Nasenoperation, auch Rhinoplastik genannt, gilt es jedoch nicht nur eine ästhetische Form zu schaffen, sondern auch die Funktion als Atmungsorgan zu erhalten oder zu verbessern", weiß Dr. Said Pohanyar, Leitender Arzt der Clinic im Centrum Dortmund und Münster, Facharzt für HNO-Heilkunde. "Aus diesem Grund stellt besonders die Erfahrung des Operateurs einen wichtigen Aspekt dar."

Von Höckern und Spitzen

Zu den häufigsten Eingriffen zählen Höckerentfernungen, Begradigungen und Nasenspitzenkorrekturen. Störende Höcker lassen sich dabei in kleinen und kontrollierten Schritten abtragen. In einzelnen Fällen wirkt die Nase im Anschluss optisch verlängert, sodass der Arzt bei Bedarf eine zusätzliche Anpassung der Spitze oder eine Verkürzung vornimmt. Derartige Entscheidungen hängen jedoch vom individuellen Fall ab.

"Denn mit ihrem komplexen Aufbau aus knöchernen und knorpeligen Anteilen ist jede Nase anders", erklärt Dr. Pohanyar. "Patienten müssen bedenken, dass nicht jeder Wunsch sinnvoll und machbar ist." Denn die Form der Nase und des gesamten Gesichts sollten miteinander im Einklang stehen. Oft gewünschte Stupsnasen etwa passen nicht in relativ großflächige Gesichter.

Viele Patienten unterschätzen außerdem den Umfang von Korrekturen. Um beispielsweise Schiefstellungen zu begradigen, lösen Chirurgen sowohl Nasenscheidewand als auch Nasenbein und bringen das gesamte Stützgerüst in eine neue Form. Dabei besteht die Komplexität des Eingriffs nicht nur darin, ein optisch ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Es gilt vor allem, die Atmungsfunktion nach der neuen Konstellation von Nasenhöhlen und -scheidewand aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund kommt auch einer präzisen Planung große Bedeutung zu.

Ohne sichtbare Narbe zur perfekten Form

Trotz zum Teil großer Eingriffe hinterlassen Nasenkorrekturen gewöhnlich keine sichtbaren Narben. Denn als gängigste Technik für jegliche Art von Nasenkorrektur gilt die geschlossene Methode. Hier arbeitet der Chirurg durch einen Schnitt an den Schleimhäuten, also im Inneren der Nase. Der Nasensteg bleibt unversehrt.

Während des Eingriffs löst er die Haut von darunterliegendem Knorpel und Knochen. Im Anschluss formt er die Nase neu und passt deren Strukturen dem vorher geplanten Entwurf an. "In der Regel erfolgt dies in Vollnarkose. Durch eine Intubation bleiben Rachen und Atemwege geschützt", sagt Dr. Pohanyar, der über mehr als 30 Jahre Erfahrung auf dem Gebiet der geschlossenen Nasenkorrekturen verfügt.

Auch der Nachbehandlung kommt eine wichtige Bedeutung zu, um die neu modellierte Nase bis zur endgültigen Festigung in Position zu halten. Spezielle Gipsschienen sowie Pflasterverbände sorgen dabei je nach Operationsart für eine Fixierung bis zu 14 Tagen. Bis die Nase ihre endgültige Form annimmt und Patienten das langfristige Ergebnis sehen, dauert es jedoch zumeist mehrere Monate.

Weitere Informationen unter www.clinic-im-centrum.de.

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