Glück im Alter - Mit diesen 10 Tipps steigern Sie das Lebensgefühl

Glück im Alter - Mit diesen 10 Tipps steigern Sie das Lebensgefühl

22.05.2015

Glück ist stets relativ und liegt im Auge des Betrachters. Dass Glück für jeden Menschen etwas Anderes bedeuten kann, beweisen die zahlreichen Geschichten, die der Alltag schreibt. Was in jungen Jahren oft leichter fällt, stellt mit zunehmendem Alter vor größere Herausforderungen. Da aufgrund körperlicher und nicht selten auch geistiger Einschränkungen die Lebensqualität zu sinken scheint, nimmt auch das positive Lebensgefühl ab. Die folgenden zehn Tipps können gegen diese negative Entwicklung eingesetzt werden. Sie zeigen Lösungen und Maßnahmen auf, um bis ins hohe Alter glücklich zu leben.

 

  1.    Dankbarkeit gegen depressive Verstimmungen

Gerade im Alter haben viele mit depressiven Verstimmungen zu kämpfen. Sie kommen mit dem Älterwerden nicht klar oder sind von Krankheiten geplagt. Studien zufolge ist Dankbarkeit eine effektive Waffe gegen depressive Symptome. Sobald Zufriedenheit herrscht, werden weniger Gedanken an Negatives verschwendet, was automatisch zur Folge hat, dass sich das Wohlbefinden erhöht. Um mehr Dankbarkeit verspüren zu können, ist es wichtig, sich erreichtes und erlebtes vor Augen zu führen.

Hilfreich kann es sein, alles schriftlich festzuhalten. Dankbarkeit lässt sich für vieles empfinden: für die erreichten beruflichen Ziele, eine Immobilie, Kinder, Familie, Freunde, Reisen, angeeignetes Wissen, Weisheit und vieles mehr. Um das Lebensgefühl zu optimieren, sollten sich insbesondere ältere Menschen regelmäßig bewusst machen, dass sie bereits heute auf ein bewegtes Leben mit vielen schönen Momenten zurückblicken können.

 

  2.    Bewegung hebt die Stimmung

Viele unterschätzen die positiven Effekte von Bewegung nach wie vor. Dabei setzt Sport wertvolle Glückshormone frei, die aktiv gegen Depressionen wirken. Mit Hilfe von Untersuchungen konnte bereits festgestellt werden, dass depressiv Erkrankte wesentlich schneller geheilt werden konnten, wenn sie nicht nur mit Medikamenten behandelt wurden, sondern sich regelmäßig sportlich betätigten.

 

Seniorin mit Gehilfe: Bildquelle unter pixabay.com „Antranias“

 

Es ist selbstverständlich, dass Sport mit zunehmendem Alter nur noch eingeschränkt ausgeübt werden kann. Gegen tägliche Spaziergänge an der frischen Luft spricht jedoch nichts und mit dieser einfachen Maßnahmen lässt sich gegen Erkrankungen vorbeugen. Bereits das wirkt sich positiv auf den Glückshaushalt aus. Neben der Bewegung sorgt das Tageslicht für eine Verbesserung der Stimmung.

Sollte das selbstständige Gehen durch körperliche Einschränkungen erschwert sein, kann ein Rollator die Selbstständigkeit und damit die Lebensqualität erhöhen. Die praktische Gehhilfe unterstützt beim Fortbewegen und fördert das eigenständige Bewegen. Die Investition muss nicht gescheut werden. Wie unter https://www.vergleich.org/rollator/ erklärt wird, einem Informationsportal zum Thema Rollator inklusive aktuellem Produkttest, werden die Anschaffungskosten in vielen Fällen von der Krankenkasse übernommen.

Ein Eigenteil kann fällig werden, die Höhe dessen hängt von der Kasse und den entsprechenden Konditionen ab. Auf dem Portal wird außerdem bezüglich der Voraussetzung zur Kostenübernahme erläutert: „Ein Rollator Rezept erhalten Sie bei Ihrem Hausarzt oder Orthopäden. Lassen Sie sich vom Arzt beraten, welcher Modelltyp Ihren Bedürfnissen am besten nachkommt um Fehlkäufe zu vermeiden.“

 

  3.    Soziale Kontakte pflegen

Viele Menschen ziehen sich im Alter zurück und vereinsamen. Aufgrund körperlicher oder geistiger Einschränkungen fühlen sie sich Fehl am Platz oder gar überflüssig. Soziale Kontakte sind aber unverzichtbar für das Glücksempfinden. Nicht selten wird auf dem Sterbebett der Rückzug aus dem Sozialverbund der Familie bereut. Auch das Pflegen von Freundschaften ist in Hinblick auf die Lebensfreude überaus wichtig. Dabei kommt es weniger auf die Quantität der Kontakte, als viel mehr auf die Qualität an. Geben die sozialen Beziehungen Rückhalt, profitiert die Gesundheit gleichermaßen wie die Stimmung.

 

  4.    Regelmäßiges Gedächtnistraining

Lässt das Gedächtnis nach, sind viele Ältere deprimiert. Die Angst an Demenz oder ähnlichem zu erkranken, ist groß. Schließlich gehen damit markante Defizite der persönlichen Fähigkeiten einher. Jedoch lässt sich das Gedächtnis durch regelmäßiges Training massiv beeinflussen.

 

Senior bei der Denkarbeit: Bildquelle unter pixabay.com „geralt“

 

Wird Gedächtnistraining in den Alltag fest integriert, kann der Eintritt von typischen Alterserscheinungen konkret verzögert werden. Die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben sowie die eigenverantwortliche Lebensgestaltung werden gefördert.

 

  5.    Wohnraumoptimierung

Häufig wird die Lebensqualität von älteren Personen durch eine ungeeignete Wohnlandschaft geschmälert. Schier unüberwindbare Barrieren oder Platzmangel schränken den Alltag ein und beeinflussen das Lebensgefühl negativ. Eine Wohnraumoptimierung kann dazu beitragen den Alltag angenehmer und lebenswerter zu machen. Möglicherweise ist aufgrund baulicher Begebenheiten ein Umzug nötig. Allerdings lassen sich Bestandsgebäude durch nachträgliche Maßnahmen häufig individuell anpassen und altersgerecht modernisieren.

Ein Beispiel sind nachrüstbare Treppenlifte. Sie erlauben das komfortable Überwinden von Treppen und damit das freie Bewegen auf mehreren Stockwerken. Für derartige Maßnahmen gibt es zur finanziellen Entlastung zahlreiche Förderprogramme. Welche Zuschüsse hierbei von Krankenkassen zu erwarten sind und welche alternativen Kostenträger genutzt werden können, wurde auf dem Verbraucherportal unter www.treppenlifte-informationen.com zusammengefasst.

 

  6.    Gesund ernähren

Die Ernährung spielt im Alter eine gleichermaßen wichtige Rolle, wie in jungen Jahren. Um wichtige Körperfunktionen langfristig zu erhalten, ist die ausreichende Aufnahme von Vitaminen, Ballaststoffen und vielen weiteren Nährstoffen unerlässlich. Doch gerade mit zunehmendem Alter wird die ausgewogene Nahrungsaufnahme vernachlässigt.

Auch unregelmäßiges Essen trägt dazu bei, dass die Leistungsfähigkeit sinkt. Für ältere Menschen werden in vielen Regionen speziell konzipierte Ernährungskurse angeboten, um über die besonderen Anforderungen an die gesunde Ernährung im Alter zu informieren. Senioren erhalten von Ernährungsexperten wertvolle Tipps für das Einkaufen von Lebensmitteln und sinnvolle Zubereitungstechniken. Auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist entscheidend.

 

  7.    Wünsche erfüllen – Horizont erweitern

Senioren sollten ihre Zeit nutzen, um sich Wünsche zu erfüllen und Neues zu erleben. Die dritte Lebensphase eignet sich ideal als Aktivitätszeit und sollte auch als solche interpretiert werden. Wer schon immer in ferne Länder reisen, einen Kochkurs belegen, einen schönen Garten anlegen oder den Umgang mit dem Computer lernen wollte, sollte im Alter nicht davor zurückschrecken. Neue Fähigkeiten zu gewinnen oder Wünsche zu erfüllen, setzt Glücksgefühle frei und gibt ein Gefühl von Eigenständigkeit und Freiheit, was wiederum die Lebensqualität steigert.

 

Laptop: Bildquelle unter pixabay.com „stevepb“

 

Dass insbesondere das Reisen für eine zunehmende Anzahl Senioren an Bedeutung gewinnt, beweist die folgende Tabelle, die vom Institut Arbeit und Technik auf der Internetpräsenz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in der Facharbeit „Produkte und Dienstleistungen für mehr Lebensqualität im Alter“ zum Punkt Reiseverhalten bis 2020 veröffentlicht wurde.

 

 

Die Tabelle verdeutlicht, dass nicht nur die Zahl der Reisenden im Alter zwischen 65 bis 75 Jahren zunimmt, sondern gleichzeitig die Reiseintensität. Individuelle Seniorenreisen erleichtern es auch mit körperlichen Einschränkungen zu verreisen.

 

  8.    Gleichgesinnte aufsuchen

Senioren haben heutzutage eine Vielzahl an Möglichkeiten, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen und gemeinsamen Interessen nachzugehen. Vom Schachclub über Frauen-Stammtische bis hin zum wöchentlichen Boule-Spielen ist für jeden Geschmack und Bedarf etwas geboten. Dank derartiger Treffen wird nicht nur die Kommunikation und das gesellschaftliche Miteinander angeregt, das Gefühl einer Gemeinschaft anzugehören, ist nicht weniger entscheidend für einen glücklichen Lebensabend. Es stärkt das Selbstbewusstsein und verhindert den sozialen Rückzug.

 

Senioren beim Boccia: Bildquelle unter pixabay.com „Unsplash“

 

  9.    Hilfe annehmen

Wenn der Körper den Alltag einschränkt, ist es sinnvoll Hilfe anzunehmen. Die Angebote sind mittlerweile sehr vielfältig. Je nach Lebenslage und Gesundheitszustand ist eine Neugestaltung der Tagesstruktur notwendig und damit eine Anpassung der Gewohnheiten. Neben der täglichen Zubereitung eines gesunden Essensplans sorgt die Hausarbeit bei vielen Senioren für Überforderung. Allerdings sollten sich Betroffene bewusst machen, dass es keine Schande ist sich helfen zu lassen.

Die bestehenden Angebote von der Haushaltshilfe bis hin zum ambulanten Pflegedienst sind unverzichtbar, um die Lebensqualität zu erhalten. Die Vielfalt an Unterstützungsarrangements nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Das Bundesfamilienministerium  hat zu Informationszwecken ein Servicetelefon Pflege eingerichtet. Von Montag bis Donnerstag beraten Experten telefonisch zu diversen Themen rund um Pflege und Hilfe im Alter. Die Telefonnummer sowie weiterführende Tipps sind hier unter bmfsfj.de abrufbar.

 

  10.    Gemeinschaftliches Wohnen

Auch ein neues Wohnarrangement kann die Lösung sein. Neben den klassischen Altersheimen erfreuen sich Senioren-Wohngemeinschaften und komfortable Senioren-Wohnheime großer Beliebtheit. Ganz nach dem Motto gemeinschaftlich wohnen und selbstbestimmt leben, kristallisieren sich alternative Wohnraumkonzepte heraus. Das gemeinsame Wohnen mit Gleichaltrigen hat entscheidende Vorteile.

Im Gegensatz zum Single-Haushalt, welcher für viele Senioren die einzige Wohnmöglichkeit zu sein scheint, kommt es bei alternativen Lösungsansätzen wie Wohngemeinschaften oder Wohnheimen zu keiner sozialen Isolation. Die Einbindung in eine Gemeinschaft hat in vielerlei Hinsicht positive Auswirkungen. Welche Vorteile beispielsweise eine betreute Senioren-WG bietet, erklärt die Caritas Deutschland im folgenden Kurzfilm.

 

 

Fazit:

Diese zehn Tipps sind längst nicht alle Maßnahmen zur Steigerung der Lebensqualität im Alter. Aber sie geben einen Anreiz zum Überdenken der klassischen Muster und Gewohnheiten. Grundsätzlich sollte das Älterwerden mit einer positiven Grundhaltung betrachtet werden. Es gilt sich auf die positiven Aspekte zu konzentrieren und für Probleme sinnvolle Lösungen zu finden.

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