Bild: MEDIAN Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim Rheinland-Pfalz Deutschland
Deutschland - Rheinland-Pfalz - Bad Dürkheim
Bad Dürkheim liegt am Rande des Naturparks Pfälzer Wald-Nordvogesen. Die Rehaklinik selbst befindet sich unmittelbar am Kurpark von Bad Dürkheim in ruhiger Lage. Das Zentrum ist schnell und leicht zu erreichen.
Ich bin in die Klinik gekommen wegen andauernde Müdigkeit durch meine Depressionen. Leider musste ich über Nacht mit dem Zug fahren um pünktlich am Vormittag bei der Anmeldung anzukommen. Es gab keine möglichkeit irgendwo eine Nacht davor zu übernachten, da es bei mir finanziell nicht möglich ist. Zum Glück hatte ich an meinem Anreisetag nur einen Termin.
Bei der Erstuntersuchung wurden mir ein paar Therapien angesagt. Beim Erstgespräch hatte ich eine Vertretung, da meine Bezugstherapeutin krank war. Diese versprach mir ebenso gewisse Therapien. Als ich meine Pläne bekam stellte ich fest, dass bestimmte Therapien fehlten. Zuerst dachte ich, dass es durch die Feiertage so sei. Ich bin über Weihnachten und Neujahr gekommen (nie wieder). Danach war es leider zu spät da zu reagieren. Zwei Tage in der Woche hatte ich je nur einen einzigen Termin (kein Pflichttermin). In dem Sinne bin ich so gut wie für nichts gekommen. Vor meiner Entlassung bekam ich den vorläufigen Entlassungsbericht als sofort arbeitsfähig in die Hand gedrückt, dabei bin ich Berentet. Ich musste es korrigieren lassen und habe dadurch die Erfahrung gemacht, dass man in den Einzelgesprächen nicht richtig zugehört wird und es wird auch nicht richtig in den Akten nachgeprüft. Werden sie überhaupt angeguckt? Hätte ich es nicht korrigieren lassen, wer weiß was mit meiner Erwerbsminderungsrente passiert wäre? Kommentar meiner Therapeutin, als ich gefragt habe wie sie darauf kommen dass ich arbeitsfähig sei war: "Sie sind als arbeitsfähig zu uns gekommen und werden als arbeitsfähig entlassen". Was ist das für eine Aussage?
Das Essen war eine Katastrophe. Es wurden immer drei Menüs angeboten, die oft nicht für alle reichten. Eine Mitrehabilitantin kam einmal wegen einer Therapie sehr spät zum Essen. Sie bekam nur ein paar Röstitaler auf ihrem Teller und nichts dazu, weil nichts mehr da war. Sie musste sie so trocken essen. Keine Sosse, nichts dazu. Sowas ist nicht nur ihr passiert. Die Salate kamen aus Eimern. Es war nichts richtig frisches dabei. Das Personal war sehr unhöflich und hatten einen Ton drauf....(der Ton macht die Musik) Es gab keine Möglichkeit, das Essen vorzubestellen. Wäre es möglich gewesen würde es für alle reichen. Jeden Morgen und jeden Abend immer das gleiche. Keine Abwechslung möglich. Am Wochenende sind viele irgendwo in die Stadt zum Essen gegangen.
Das Zimmer wirkte für mich wie eine Gefängniszelle nur so sporadisch eingerichtet, ein Minischreibtisch, wo man nicht viel machen konnte, ein Bett, eine kleine Kommode neben dem Bett, eine Couch (das war noch etwas Luxus), ein kleiner Beistelltisch. Die Kleiderschränke waren sehr geräumig, aber keine Möglichkeit sie abzuschließen, gingen teilweise nicht einmal richtig zu. Ich konnte mich da nicht richtig aufhalten, hab mich da nicht sehr wohl gefühlt und konnte mich nicht zurückziehen. Viele Nichtraucher wurden in Zimmern direkt über dem Raucherbereich einquartiert und bekamen den kalten Raucherduft ins Zimmer, so bald die Fenster geöffnet wurden.
Der Raucherbereich befand sich hinter der "Küche" oft zu klein für so viele Leute. Da liefen viele Ratten rum. Es war sehr unangenehm.
Mir hat es sehr gut gefallen. Anfang ein paar Kontaktschwierigkeiten gehabt, nach ein paar Tagen ist es besser geworden. Ich möchte mich bei meinen ganzen Team 2, die Co therapolten, vor allen meine Psychotherapeutin Fr.Papst, die mir sehr sehr geholfen hat, meine Ärztin sehr zufrieden.
Ich habe nur das medizinische und das psychologische Einführungsgespräch in Anspruch genommen (sie waren gut), danach wurde mir bewusst, wie erdrückend, dunkel und unwirtlich die Klinik auf mich wirkt, bekam daraufhin akute Depressionen und habe sofort, nachdem ich das bei der Krankenkasse angemeldet habe, die Heimreise angetreten. Das Mobiliar ist fast sperrmüllwürdig, Rolläden oder Verdunkelungsmöglichkeiten (ich habe Schlafstörungen!) sind nicht existent. Ein Zimmerwechsel mit Fensterlamellen wurde von der Verwaltung prinzipiell abgelehnt). Wegweiser in die Behandlungsräume, Aufzüge, Psychologenzimmer etc. sind, wenn vorhanden, sehr unübersichtlich, unterscheiden sich oft nicht von Patientenzimmer.
Es mangelt an Common Sense, an moderne und freundliche Innengestaltung. An den Flurwänden hängen lieblos difus und unübersichtliche, manchmal zu kleingedruckte und tiefangebrachte Informationen. Die Augen finden keine Ruhe in diesem architektonisch ungelungenen, farblosen, erdrückenden Haus.
Das Essen ist von mediokrer Qualität. Als angemeldeter Diabetes-Typ-II Patient erhielt ich keine adäquate Gerichte, nicht einmal simple Diabetiker-Marmelade ("Nehmen Sie einfach die Hälfte" wurde mir unprofessionell suggeriert). Frühstückszeiten überlappen Morgenschwimmzeiten(7-8h)! Manche Patient/innen sind enttäuscht bis aggressiv und wollen nur weg. Man muss schon eine Elefantenhaut haben; und ich bin bestimmt kein mimosenhafter Mensch. Diese Atmosphäre gewährte jedenfalls bei mir keine Chance auf Erfüllung meiner medizinischen Erwartungen.
Ich kam nach Bad Dürkheim wegen Erschöpfungszuständen aufgrund einer Verlusterfahrung. Die Klinik war alt und abgewohnt, mein Zimmer, vor allem das Badezimmer bei Bezug schmutzig. Ich habe als erstes Putzmittel gekauft und so gut es ging sauber gemacht. Das Reinigungspersonal hat lt. meiner Beobachtung mit einem Lappen und Wasser durch die ganze Etage geputzt, so sah das auch hinterher aus.
Das Essen war einfallslos, Gemüse meist verkocht, Fleisch hat immer nach Fertigpäckchen geschmeckt und es gab in Hülle und Fülle Brot und Kartoffeln. Meiner Bitte nach etwas mehr "Low Carb" wurde nicht entsprochen. Ich habe bei der Ernährungsberaterin angegeben, daß ich Kohlenhydrate sehr schlecht vertrage, daraufhin hat sie mir erklärt, das sei Einbildung, sie setzen auf eine gesunde, kohlenhydratreiche Ernährung. Trotz "Diätküche" habe ich in dieser kurzen Zeit zugenommen...
Ich habe nette Menschen kennengelernt, Kontakte, die ich auch heute noch pflege, aber alles in allem war die Klinik für mein Krankheitsbild nicht geeignet. Die Gesprächstherapien zielten allesamt auf Menschen mit schweren psychischen Problemen, da kam ich mir völlig deplaziert vor. Das Sportangebot war toll und auch die Umgebung und das Thermalbad habe ich genossen. Ich habe die 4-wöchige Kur nach eineinhalb Wochen abgebrochen.
Die Klinik ist schlecht, alt und abgenutzt! Zimmer sehr schlecht! Ich hatte ein sehr lautes Zimmer (EG neben Speisesaal, am Kiosk und oberhalb der Räume für die Hauswirtschaft). Schimmel im Bad wurde abgetan. Ein anderes Zimmer wollte man mir auch nicht geben. Vom Oberarzt wurde ich überhaupt nicht ernst genommen, als ich mein Anliegen vorbrachte. Das Essen ist mittelmäßig. Wurde nicht nachgereicht, wenn etwas alle war. Wirklich geholfen hat man mir nicht bei akuten Problemen.
Ich kann diese Klinik nicht empfehlen! In anderen Kliniken war man aufgehobener und wurde ernst genommen. Ich bin psychosomatisch krank, aber nicht im Kopf!! Genauso hab ich mich da gefühlt. Und davon gab es noch weitere Patienten. Ich war heilfroh, als ich wieder zu Hause war!!
Ich war insgesamt 6 Wochen in Bad Dürkheim wegen Angst- und Panikstörung, Depression. Ich habe gleich am ersten Tag nette Leute kennengelernt, mit denen heute noch ein regelmäßiger Kontakt besteht. Das Essen ist ok, die Ausgabe unorganisiert. Die Kombination von Sport, Entspannung, Gespräche haben mir sehr geholfen. Wir alle haben nach 4-5 Wochen sehr viele Ängste überwunden und uns sehr wohl gefühlt. Wer im Zimmer Däumchen dreht ist selber schuld. Ich muss auch über meinen Schatten springen und Neues ausprobieren. Ich würde immer wieder zur Behandlung nach Bad Dürkheim gehen.
Diese Klinik kann ich nicht empfehlen - mir ging es sehr schlecht und meine Psychologin Frau Flöck stellte immer wieder nur die Frage, wann können sie wieder arbeiten. Bei einem Gespräch hat sie nach 15 Minuten gemerkt, dass ich gar nicht die Patientin bin für die sie mich gehalten hat. Ich habe mich danach über die Rentenversicherung beschwert, aber natürlich hätte das ganze keine Auswirkungen auf mein Krankheitsbild.
Noch heute leide ich darunter und träume regelmäßig von dieser unfähigen Psychologin, habe ihr auch persönlich gesagt, dass sie den Beruf verfehlt hat. Da nützt auch kein Einser Abi oder super gutes Studium, wenn danach der Patient nichts zählt.
Die Umgebung rund um die Klinik ist super schön, ich hatte ein tolles Zimmer direkt zum Kurpark - toll, aber diese Person hat mir selbst dieses Schöne zunichte gemacht.
Ich würde niemals mehr in diese Klinik gehen.
Klinik gut, Essen mittelmäßig, wenn es leer ist wird nichts mehr aufgefüllt, keine Frühstückseier. Das Zimmer ist sauber, ber Möbel sind alt, kein TV. Internet in der Lobby sehr teuer, da muss man eine Karte kaufen. Das Essen immer das Gleiche (Wöchentlich)...naja, ist ja auch kein drei Sterne Hotel...
Im ganzen war die Behandlung sehr gut. Das Personal war immer erreichbar und das Reinigungspersonal war auch nett und hilfsbereit. Nur die Mahlzeiten hätten abwechslungsreicher sein können.
Nicht alle Zimmer sind renoviert. Einige Zimmer sind total abgelebt und hässlich. Die im Prospekt abgebildeten, gibt es nur im Neubau der Klinik. Die Sauberkeit der Zimmer lässt zu wünschen übrig. Das Abendessen und Frühstück ist sehr langweilig. Es gibt keine Frühstückseier! Im Speisesaal ist es sehr stressig!
Für Jugendliche gibt es kaum Angebote, die hängen da nur rum. Ich selbst hatte auch kaum Behandlungen, saß viel in meinen Zimmer und drehte Däumchen. Auf körperliche Beschwerden wird nicht eingegangen, die sollen wohl verschwinden durch Gespräche. Bei meiner Ärztin hatte ich oft das Gefühl, das sie selbst eine Reha braucht.
Das einzig Gute was ich in der Klinik hatte, waren die Sportangebote. Auch wenn die Umgebung dort sehr schön ist, werde ich in diese Klinik nicht mehr gehen.
Anzahl der Kurkliniken: 900
Re: MEDIAN Klinik für Psychosomatik Bad Dürkheim Rheinland-Pfalz Deutschland