Sankt Rochus Kliniken - Bad Schönborn Baden-Württemberg Deutschland

Sankt Rochus Kliniken - Bad Schönborn Baden-Württemberg Deutschland

Rehaklinik Baden-Württemberg: Sankt Rochus Kliniken in Bad Schönborn Deutschland

Bild: Sankt Rochus Kliniken Bad Schönborn Baden-Württemberg Deutschland

  • Rehaklinik,
  • Kurklinik

Bad Schönborn liegt unweit der Städte Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Ludwigshafen, Heilbronn und Stuttgart am Rande des Kraichgaus. Alle Städte sind auch mit öffentlichen Verkehrsmittel gut zu erreichen. Die Sankt Rochus Kliniken befinden sich am Rande des Ortskerns von Bad Schönborn-Mingolsheim. Das große Klinikgelände ist ebene und mit alten Bäumen ideal auch für weniger leistungsfähige Gäste. Unweit der Klinik liegen der Kurpark sowie ein Wald, welche gut für Spaziergänge und Walking geeignet sind.

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Angaben zum Aufenthalt
Format: 06.02.2023
Bewertung
 
 
 
 
Erfahrungsbericht*

Bewertungen

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    29.12.2021
    Name (Synonym): 
    Evelyn 83 J.
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    3
    Behandlungen: 
    2
    Sauberkeit: 
    3
    Verpflegung: 
    1
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    In eine Reha geht man nicht ganz freiwillig. Wenn aber ein Körperteil nach Besserung oder gar Heilung ruft, packt man gerne seine Koffer.
    Als man mir im Oktober 21 ein neues künstliches Schultergelenk einbaute, wusste ich zumindest theoretisch, dass die Heilung eine lange Zeit und viel Geduld erfordern würde.
    Nach 6-wöchiger nicht unbedingt fachgerechter Therapie (wie ich heute weiß) und nochmal 3-wöchigem Totalausfall wegen einer Corona-Erkrankung, konnte ich noch kurz vor Jahresende endlich meine Reha antreten!

    Die Eingangsuntersuchung war sehr gründlich und das uns zugewiesene Zimmer (mein Mann kam als voll zahlende Begleitperson mit) war durch 5 große Fenster im Halbrund sehr hell und ansprechend und im 5. Stock ohne störende Nachbarschaft. Leider stellte sich im Nachhinein heraus, dass es sehr an Sauberkeit mangelte und die großen Fenster nicht dicht waren und mein Mann jede Nacht jämmerlich fror!

    Durch die vielen Feiertage verlor ich weitere wertvolle Zeit für Anwendungen. Doch das gute Wetter und der herrliche Park entschädigten uns und wir machten täglich lange Spaziergänge.

    Ich hatte gerade angefangen, meine Anwendungen bei sehr netten und - wie ich fand - durchaus kompetenten Therapeuten der unterschiedlichsten Nationalitäten zu beginnen, als ich eines Morgens solch rasende Schmerzen in der Lendenwirbelsäule verspürte, dass ich keinen Schritt mehr laufen konnte.

    Mein Mann rannte ins Schwesternzimmer nebenan und bat um Hilfe. Eine Spritze?? Bei uns wird grundsätzlich nicht gespritzt!! Eine Wärmflasche, ein Wärmekissen oder ein Wärmepflaster? Alles Fehlanzeige! Und ein Arzt? Immerhin war ich in einer orthopädischen Reha-KLINIK! Ist um diese Zeit auch nicht verfügbar. Ich soll Ibuprofen 600 nehmen. Auf Einwand meines Mannes, ich hätte schon 2 Stück genommen, bekam er zur Antwort, dann soll ich halt noch welche nehmen, die würden dann schon helfen!

    Bei einem späteren sehr interessanten Vortrag über Schmerzen und deren Bekämpfung wurde ausführlich vor Ibuprofen gewarnt, da sie besonders schädlich für Magen und Nieren wären. Na ja, vielleicht war man ja der Meinung, bei einer 83-jährigen kommt es nicht mehr so drauf an!!

    Mein Mann organisierte einen Rollstuhl, schob mich durch lange Gänge und Aufzüge zum Speisesaal und später zu meinen unterschiedlichen Therapien, verteilt im ganzen Gebäude. Ich war hier ja nicht die Einzige, die im Rollstuhl saß. So versäumte ich wenigstens da nichts!

    Später schauten dann tatsächlich 2 junge sehr nette Ärztinnen unabhängig von einander vorbei, die Beide gut Deutsch sprachen, aber keine Orthopädinnen waren und nur feststellen konnten, dass wohl keine Nerven betroffen waren, da der Schmerz nicht ausstrahlte.
    Den Ober- oder Chefarzt der Orthopädie lernte ich erst kurz vor meiner Entlassung kennen. Meine Erfahrungen in seiner Klinik hörte er sich kommentarlos an. An Erkenntnisse über meine Schmerzen kann ich mich nicht erinnern.

    Meine Rückenschmerzen wurde ich erst los, als mir mein Orthopäde zuhause eine Spritze gab. Mit Sicherheit weit weniger schädlich als die zahllosen Ibu-Tabletten, später noch angereichert durch Novaminsulfon 500!

    Leider gab es im ganzen Haus keinen gemütlichen Aufenthaltsraum, in dem man mal gemütlich eine Tasse Kaffee trinken und ein Stück Kuchen hätte essen können. Beides konnte man kaufen, aber man musste es entweder mit aufs Zimmer nehmen oder außerhalb in einem Zelt verzehren.

    In einer Reha kommt es hauptsächlich auf die Anwendungen an. Und damit war ich dank der freundlichen engagierten jungen Therapeuten (bis auf 2) auch sehr zufrieden. Trotzdem würde es aber auch nicht schaden, wenn man nach all den Anstrengungen und den damit oft verbundenen Schmerzen etwas hätte, auf das man sich freuen könnte. Auf ein Gutes Essen zum Beispiel.

    Aber leider entsprachen die Mahlzeiten nicht im Entferntesten unseren Erwartungen. Genau so wenig wie zahlreichen anderen Patienten, mit denen wir in den 3 Wochen in Kontakt kamen. Beim Frühstück fehlten Obstsalat, Körner, Nüsse und Ceralien. Ich erkämpfte mir ein Schälchen Apfelmus und fühlte mich wie ein King! Das Mittagessen hörte sich oft toll an, war dann aber meist enttäuschend. Jeden Tag die gleiche Suppenbrühe, mit unterschiedlichem sparsamen Inhalt. Diverse Rohkostsalate, vermutlich direkt aus großen Eimern geschöpft. Nur der Nachtisch bildete jeden Tag ein Highlight!

    Den absolute Schuss bildete allerdings das Abendessen: 2 Scheiben Brot, Butter, 2 hauchdünne Scheiben Wurst und Käse. Es gab auch mal Brie, aber der war so hart, dass fast das Messer streikte. Als Höhepunkte einmal einen Nudelsalat, der allerdings im Gaumen kleben blieb und nur mit viel des immer gleichen roten Tees hinuntergespült werde musste, einen eiskalten Eiersalat mit großen weißen Stücken und wenig gelbem Inhalt und einmal ein paar Wienerle (wie hatten wir uns darauf gefreut), die dann allerdings eiskalt direkt aus dem Kühlschrank, auf dem Teller lagen!!

    Wie gesagt, man sollte in einer Reha das Essen nicht überbewerten, aber mit einem kleinen bisschen Engagement, Fantasie und gutem Willen ließe sich manches verbessern. Und auf Corona kann man auch nicht alles schieben!

    Ich kam in einem wesentlich schlechteren Gesundheitszustand zuhause an. Und deshalb war ich ja auch dort.
    Aber was meinem Mann für das viele Geld zugemutet wurde, was er bezahlt hat, das tut mir sehr leid. Ich war in meinem langen Leben schon in mancher Reha. Aber diese war wirklich besonders! Die kann ich niemand weiterempfehlen.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    17.11.2021
    Name (Synonym): 
    Gabi
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    3
    Behandlungen: 
    4
    Sauberkeit: 
    1
    Verpflegung: 
    1
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Ich wurde im Bau E 4. Stock in ein total schmutziges Zimmer einquartiert. Ein quietschendes Pflegebett und ein Kopfkissen ohne Füllung erwarteten mich. Erst nach einer schriftlichen Beschwerde bei der Klinikleitung wurde mein Bett und Kissen ersetzt und das Zimmer oberflächlich saubergemacht. Die Fernbedienung klebte, die Fenstergriffe und Fenster waren verschmiert mit uraltem Schmutz. Die Aussage dann, dass meine Vorhänge erst noch kommen, weil sie beim Reinigen sind, da vor mir ein Corona positv getesteter in dem Zimmer war, gab mir den Rest. Die Badarmaturen, Heizkörper alles total verschmutzt mit altem Dreck. Morgens um sechs klappern die Geschirrwägen durch den Gang. Die Türen haben oben und unten 2 cm Spalt, alles was der Nachbar sagt, hört, tut, bekommt man mit.

    Anwendungspläne werden ins Zimmer gebracht, es wird zwar geklopft aber nicht gewartet, bis man herein sagt, ich stand mehrmals nicht angezogen vor einer Schwester. Ich habe mich leider überhaupt nicht erholen können, was die Therapeuten gut gemacht haben, hat das Bahnhofshallenflair und das unfreundliche Personal wieder kaputt gemacht.

    Diese Klinik sollte einmal vom Gesundheitsamt und WKD unter die Lupe genommen werden. Wenn man bedenkt, dass die Firma Wisag, die reinigt, auch die Küche betreibt, ist einem wirklich unwohl. Leider motzen die meisten Mitpatienten nur und keiner hat den Mut, der Leitung zu schreiben. So wird sich wohl nichts ändern und die Rentenversicherung zahlt für ein veraltetes, verschmutztes Haus, in dem die Patienten sich nicht wohl fühlen.

    Ich war schon öfters in REHA aber so eine Klinik habe ich noch nicht kennengelernt. Ich bin gerne bereit ausführliches Bildmaterial zur Verfügung zu stellen.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    12.12.2019
    Name (Synonym): 
    Rapunzelchen
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    1
    Behandlungen: 
    2
    Sauberkeit: 
    1
    Verpflegung: 
    1
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    3 Wochen Aufenthalt in der "Klinik" im Dezember, 7 Tage aufgrund von Feiertagen Behandlungsausfall, habe mir in der Zeit einen Noro-Virus eingefangen (Was wohl auf die Hygiene oder die Nahrungszubereitung zurückführt höchst wahrscheinlich).

    Schwester die sich normalerweiße in dieser Zeit um mich zu kümmern sollten kamen nur widerwillig in mein Zimmer und wen, mit kommentaren wie "Fassen Sie mich blos nicht an, trotz Schutzkleidung."

    Therapien haben wenig, bis gar nichts gebracht, das bei einem Schlaganfall in dem normalerweiße jeder Tag zu zählen hat. Gefühlt habe ich mich wie in einer Massenabfertigung, bzw. fühlte mich wie die Kuh vor der Schlachtbank.

    Essen immer das gleiche, keinerlei Abwechslung sowie kein Geschmack.

    Betten wurden so selten wie nie gemacht, Bettwäschewechsel 1x in 3 Wochen, Badezimmer versift, selbst das kurze durchwischen kam alle wens gut lief 5 Tage.

    Das einzige was ich nicht bemängeln kann sind die Therapeuten, die sich größt möglichste Mühe gemacht haben, aber leider überfordert waren.

    Liebe LVA sowas kann ich nicht Reha nennen, eher eine Zumutung, eine Prüfung der Anlage als Undercover Patient wäre zu wünschen.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    06.12.2017
    Name (Synonym): 
    Beachbird
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    3
    Behandlungen: 
    3
    Sauberkeit: 
    1
    Verpflegung: 
    1
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Für mich verschenkte 3 Wochen, da ich einen Bandscheibenvorfall habe und nicht allzu viel machen konnte. Zimmer alt und ungemütlich, Röhrenfernseher in der hintersten Ecke. Fußboden abgescheuert und nicht sauber, unter der Toilette war ein Holzkeil befestigt damit das WC hebt. Das Frühstück und Abendessen war in den 3 Wochen immer das gleiche. Bitte liebe DRV schickt mich bitte nie wieder dahin...

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    02.04.2012
    Name (Synonym): 
    LIqorfistel
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    bis 2 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    1
    Behandlungen: 
    1
    Sauberkeit: 
    1
    Verpflegung: 
    2
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Habe heute noch Albträume, wenn ich dran denke, rate es jedem ab? War auf E5 hatte ein schmutziges Zimmer, schon beim betreten des Zimmers lagen 2 schwarze lange Haare auf dem Fussboden. Das Essen war eine Katastrophe! Die Ärzte inkompetent, obwohl ich mehrmals darauf hinwies, dass ich nicht rehafähig bin und verlegt werden wollte, ging man nicht darauf ein, bis ich den Oberarzt verlangte und er feststellte, das ich dringend verlegt werden müsste. Hauptsache das Bett war 2 Wochen belegt? Es geht nicht um den Mensch, wieviel Schmerzen er aushalten muss, Hauptsache die Kasse stimmt! Mit dem Wissen vor heute würde ich die Ärztin verklagen!

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