Bildquelle: Sachsen-Klinik Naunhof Sachsen Deutschland
Deutschland - Sachsen - Naunhof
Die Sachsen-Klinik Naunhof befindet sich am Rand eines wunderschönen Landschaftsschutzgebietes, in Erdmannshain, einem Ortsteil der Stadt Naunhof.
Mein Mann, 82 Jahre alt, hatte nach endlosen Versuchen eine geriatrische REHA bewilligt bekommen. Ich habe ihn in dieser Zeit begleitet. Wir hatten ein Zweibettzimmer, die Einrichtung war einer REHA-Einrichtung entsprechend für uns in Ordnung. Leider hatten wir uns nach 3 Tagen mit einem Noro-Virus infiziert, der dort wahrscheinlich schon länger andauerte, denn wir bekamen das Essen im Zimmer serviert. Aus diesem Grund wurden wir 4 Tage isoliert und durften das Zimmer nicht verlassen. Die Verpflegung in dieser Zeit war völlig unangemessen, ebenso die hygienischen Bedingungen. Die Reinigung war sehr oberflächlich. Obwohl das bei so einer Infektion oberstes Gebot sein sollte.
Die Behandlingen waren altersgerecht und für meinen Mann auch gut verträglich und seinem Krankheitsbild entsprechend. Leider fehlte ihm auf Grund der Virusinfektion eine ganze Woche an Behandlungen. Die Therapeuten und behandelten Ärzte waren sehr freundlich und hilfsbereit, eben so das Pflegepersonal.
Ein großes Manko war die Verpflegung. Das Essen war eine Katastrophe, geschmacklos, zerkocht und manchmal sogar ungenießbar. Es fehlte an Obst und Gemüse. Abends gab es zurechtgemachte Platten, die Garnierung bestand aus einem kleinen Streifen Paprika, und das für sechs Personen. Es mangelte an frischem Gemüse.
Ich habe fast 2 Jahre um die Reha für meinen Mann gekämpft, bis sie bewilligt wurde.
Fazit: Ich habe für die Begleitung meines Mannes viel Geld bezahlt und wenig Leistung bekommen und er hat durch die Quarantäne eine Woche Behandlung eingebüßt.
Hier wird auf Kosten alter Menschen gespart: spartanische Zimmer mit Krankenhausbetten und harten Stühlen, kein Sessel, kein Sofa, nichts, wo es sich ein alter Mensch auch mal bequem machen könnte zwischen den raren Anwendungen, um die man kämpfen muss und nach dem Abendessen. Mittagessen fast ungenießbar, zerkocht, zermatscht, ungewürzt, solchen Fraß setzt man nicht mal Hunden vor. Ein Hohn, da gleichzeitig Ernährungsberatung anzubieten!
Wichtige Therapien für chronisch Kranke unterbleiben, so dass sich der Gesundheitszustand verschlechtert statt verbessert. Kaum ein Freizeitangebot. Und nicht einmal über Nacht darf sich der Rehabilitant erholen, denn pünktlich halb 7 morgens wird er mit Radau geweckt. Schwestern betreten ungebeten die Zimmer, auch wenn man noch fest schläft. Das Ganze ist eine Tortur, die so nachhaltig wirkt, dass man nie mehr in Reha gehen wird. Auch wenn das Personal durchaus freundlich ist, wiegt das aber den sehr unterirdischen Spitalcharakter nicht auf.
Wir würden eine Reha dort NIEMANDEM empfehlen. Es bringt einfach nichts und schlägt auf die Seele. Zumindest freut man sich nach den überstandenen 3 Wochen wieder auf sein Zuhause. Wenn man nicht vorzeitig abbricht, was zu empfehlen wäre.
Nach einer Hüftgelenks OP war meine Frau zu einer dreiwöchigen AHB in der Michels Sachsenklinik Naunhof. Man soll ja immer mit dem positiven beginnen. Die Klinik liegt in einer schönen Umgebung, ein Teil des Personals ist freundlich und man merkt ihnen die Freude am Beruf an. Von den 21 Tagen AHB gab es an 5 Tagen keine Behandlungen, an 3 Tagen nur je eine. Damit reduziert sich diese auf ca. zwei Wochen.
Es war nützlich, dass zwischen Entlassung aus den KH und der AHB 4 Wochen lagen und ambulante Physio da schon gewisse Erfolge zeigte. In der Zeit in Naunhof wäre sicher Raum für mehr medizinische Maßnahmen gewesen.
Die Qualität der Verpflegung ließ viele Wünsche übrig, dafür ist das überschaubare Angebot der Cafeteria hochpreisig. Man sollte die Sachsenklinik Naunhof nur wählen, wenn man weitgehend gesund und kein Gourmet ist.
Zum Abschluss wurde der Entlassungsbrief nicht an unsere Hausärztin sondern eine uns unbekannte Ärztin adressiert.
Meine Mutti kam von der Reha in einem schlechteren Zustand nach Hause, als wie sie dort angekommen war. Diese Klinik ist nicht zu empfehlen!!! Der Mensch zählt nicht mehr, nur der Profit, leider.
Wir waren sehr enttäuscht! Unsere Mutti war in dieser geriatrischen Klinik. Vorab keine Information, über den Norovirus im Haus. Keine gestellte Seife in den Bädern bei so einer Infektion im Haus bzw. täglich Klinken desinfizieren sollten die 1. Hygiene Maßnahmen sein! Sauberkeit und Verpflegung war sehr schlecht.
Die Freundlichkeit von einigen Mitarbeitern war überhaupt nicht auf ältere Patienten (welche in ihrem Leben schon sehr viel geleistet und geopfert haben) mehr als traurig. Die Worte "HIER IHR ESSEN", "HIER IHRE TABLETTEN, DIE MÜSSEN SIE NEHMEN" oder "WEGEN TEE GEHE ICH NICHT NOCHMAL IN DIE KÜCHE", ist schon eine Frechheit. Vielleicht könnte man noch 2 oder 3 Sätze hinzufügen, wie Guten Appetit Frau... oder beschreiben was es zu den Mahlzeiten gibt.
Viele Ältere Patienten, freuen sich wenn man mit ihnen kommuniziert. Natürlich kostet es Geduld der Mitarbeiter, dies setzen wir aber in solchen Einrichtungen voraus. Die Unterbesetzung des Personals ist mir bewusst, an einem Nachmittag, war eine Fachkraft für die Patienten und Angehörigen da. Diese Fachkraft kann natürlich nichts ausrichten, was erwartet wird und mit welchen Sätzen Werbung für die Klinik gemacht wird, siehe "WIR LEBEN FAMILIÄRE WERTE". Eine Unterbesetzung von Fachkräften ist nicht akzeptabel.
Diese Reha, hat unserer Mutti gar nicht gut getan. Die Mitarbeiter an der Rezeption waren immer sehr freundlich, ob am Telefon oder Tresen.
Sehr schlechte Erfahrung: Wegen Sanierung ganztägig Baulärm, lieblose Einrichtung, keine Freizeitangebote, keine Aufenthaltsräume, Anwendungen nicht individuell angepasst, keine Besserung meines Zustandes, Abschlussgespräch schon knapp 1 Woche vor Beendigung der Kur.
Keine Empfehlung!
Es eine Zumutung in so einer als geriatrische Reha bezeichnete Einrichtung eingeliefert zu werden. Nach 24 Stunden wurde in unmenschlicher Weise angeordnet, die Einrichtung am 04.03.24 wieder zu verlassen, da der kognitive Zustand meiner Frau eine therapeutische Behandlung nicht zulasse, obwohl ausreichende geistige Voraussetzungen lt. Hausarzt noch vorhanden sind.
In dieser Einrichtung entscheiden die Therapeuten, wer behandelt wird oder nicht. Der Arzt hat dem zu befolgen.
Ich war 5 Wochen in der Sachsen-Klinik Nauenhof. Das Essen war eher mittelmäßig aber immer reichlich. Die Therapeuten sind gut ausgebildet und verstehen ihren Job sehr gut. Das med. Fachpersonal könnte etwas freundlicher sein.
Sehr sauber diese Klinik !!
R.Bayer
Ich habe in meinen fünf Wochen ein hoch motiviertes Personal und ein qualifiziertes medizinische Pflege- und Ärzteteam jeden Tag erlebt.
Vor allem die Schwestern und Pfleger auf der Station standen Tag und Nacht bereit und kümmerten sich rührend besonders um die "schwereren Fälle". Meinen herzlichen Dank nochmals.
Auch im Bereich der Reha habe ich sehr engagiertes Personal angetroffen, die ihr Möglichstes taten, um die Patienten schnell wieder fit zu machen. Ich war mittels Rezept noch danach mehrere Wochen in Behandlung, die mir sehr gut getan hat. Dabei waren sie stets freundlich und schneiderten die Behandlungen auf die einzelnen Patienten individuell zu.
Es ist eine Zumutung wie mit den Patienten umgegangen wird. Man bekommt für 3 Wochen eine Flasche Wasser. Man muss jeden Therapie beantragen und das dauert immer sehr lange. Das Personal ist sehr unfreundlich und unfähig.
Anzahl der Kurkliniken: 900
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