Reha-Zentrum für Hörgeschädigte - Rendsburg Schleswig-Holstein Deutschland

Reha-Zentrum für Hörgeschädigte - Rendsburg Schleswig-Holstein Deutschland

Rehazentrum für Hörgeschädigte: Reha-Zentrum für Hörgeschädigte Rendsburg

Copyright © Reha-Zentrum für Hörgeschädigte - Rendsburg Schleswig-Holstein Deutschland

  • Rehaklinik

Die Stadt Rendsburg befindet sich mitten in Schleswig-Holstein zwischen den Meeren und bietet seinen Besuchern vieles sehenswertes, wie z.B. die alten Bürgerhäusern und engen verträumten Gassen oder die "Eisernen Lady", die 42 Meter hohe Eisenbahnbrücke über den Nord-Ostsee-Kanal. Das Einrichtung befindet sich am Stadtrand direkt am Nord-Ostsee-Kanal. Zum Stadtzentrum sind es ca. 20 Minuten Fußweg.

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Angaben zum Aufenthalt
Format: 12.12.2017
Bewertung
 
 
 
 
Erfahrungsbericht*

Bewertungen

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    08.11.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Herbert
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    4
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Eine ganz besondere Reha. Speziell auf Hörgeschädigte abgestimmt. Sehr gut ausgebildete Pädagogen für Hörgeschädigte, sehr profesionell auf Grund deren langjährigen Erfahrung. Man wurde verstanden und unterstützt und konnte sich in die Lage der anderen Teilnehmer versetzen, es hatte ja jeder sein individuelles Hörproblem.

    Ich bin mir bewusst worden, wie sehr mich meine Hörschädigung eingeschränkt hat, ohne dass ich es vorher wahrhaben wollte. Und ich bedauere es sehr, nicht vor Jahren schon diese Reha in Anspruch genommen zu haben.
    Ich habe nun sehr viel Erfahrung gewonnen, was ich künftig anders machen werde um mit meiner Hörschädigung besser klar zu kommen, die Pädagogen waren sehr verständnisvoll, der Geschäftsführer Olaf ist ein ganz besonderer Mensch, hat für alle Probleme ein offenes Ohr, immer sehr humorvoll und einfühlsam, selten so herzlich gelacht. Die Kurseinheiten wie Absehen, Gebärden, Selbserfahrung wurden von Anja, Lorenz, Olaf und Uli super gestaltet, auch die kostenlose Wochendausflüge waren sehr gut organisiert, wie in einer großen Familie.

    Die Unterbringung im Campus war zweckmäßig, mein Zimmer war sehr geräumig, das schönste war, keinen Fernseher zu haben. Das war für mich eine neue Erfahrung, dass es auch mal ohne geht, einfach mal seine Ruhe zu haben vom Alltagsgeschehen. Die Verpflegung im Campus war von der Auswahl und der Speisenzubereitung erstklassig, man konnte immer nachlegen und hat dann auch gewichtsmäßig zugelegt. Als Kritikpunkt muss ich die Ausstattung des Seminarraumes erwähnen,der gehört einfach modernisiert, ist aber nicht dem Rehazentrum zu schulden, sondern dem Campus, wo das Rehazentrum gastiert, der Verlauf der Reha wurde jedoch dadurch in keinster Weise geschmälert.

    Ich würde gerne wieder mal eine Reha in Rendsburg durchführen vor meinem Renteneintritt in gut 10 Jahren, man hat dadurch nur Vorteile.Sehr wichtig waren auch die Informationen zum Schwerbehindertenrecht, Antragstellung usw. Von den wertvollen Empfehlungen des RehaZentrums profitieren auch die Hörgeräte-Akustiker, dies sollte im Sinne des RehaZentrums auch von diesen honoriert werden. Dies bezieht sich auf die Anwendung von FM-Anlagen, die vielen Hörgeschädigten bis dato unbekannt waren und die können die Kommunikation entscheidend verbessern ! Nicht zuletzt lobe ich das schöne Schleswig-Holstein, ob Rendsburg,Flensburg,Husum,Büsum usw.

    Alles sehr schöne Flecken der Erde, die zum verweilen einladen. Eines will ich noch hervorheben: Die Einladung zum Abschiedsessen beim Italiener in Rendsburg, das war ein tolles Erlebnis. An alle Hörgeschädigte: Nehmt die Reha in Rendsburg in Anspruch, es ist in Euerem Interesse, so was bekommt Ihr nie wieder !

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    08.11.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Wolfgang
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    4
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Meine Reha in Rendsburg war so ganz anders, als man es sich vorstellt. Keine Klinik, sondern ein Campus, keine medizinischen Anwendungen, sondern Kommunikation und Gespräche, keine Ärzte, sondern Dozenten. Aber was für welche! Von Anfang an fühlte ich mich wie in einer großen Familie. Mit anderen Teilnehmern konnte ich mich austauschen und wir konnten viel miteinander und voneinander lernen. Die Unterbringung in Einzelzimmern war einfach und zweckmäßig, die Verpflegung super. Ein großer, interessanter Naturgarten auf dem Campus, sowie die Eider und der Nord-Ostsee-Kanal in unmittelbarer Nähe waren Orte der Entspannung. Bei Spaziergängen habe ich Ruhe gefunden und konnte mir meiner eigenen Situation bewusst werden.Ich habe erkannt, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,aber auch Mut gefasst, Dinge zu ändern, die ich ändern möchte; und ich habe gelernt, das eine vom anderen zu unterscheiden. Die Dozenten, teilweise selbst hörgeschädigt, haben uns die Grundzüge des Absehens und der Gebärdensprache vermittelt, uns wertvolle Tipps zur Kommunikation gegeben und uns über viele Dinge aus dem Sozialrecht informiert. Das Fingeralphabet haben wir so nebenbei fast von alleine gelernt. Es ist die persönliche Atmosphäre, der fröhliche Umgangston und der Spaß bei den (kostenlosen) Wochenendausflügen, die die Reha in Rendsburg so schön machen. Ich habe gelernt,tolerant zu sein gegenüber jenen mit anderen Schwierigkeiten,und ich habe jetzt wieder die Kraft, aufzustehen und nach vorne zu blicken. Ach ja, fast hätte ich es vergessen: die Stadt Rendsburg hat auch sehr viel Interessantes und Einmaliges zu bieten; das will ich aber nicht alles vorweg verraten. Jetzt, einige Wochen nach meiner Reha, habe ich erste Schritte unternommen, um meine persönliche Situation zu verändern und zu verbessern. Ich weiß, Veränderungen brauchen Zeit, aber ich werde Geduld haben. Auch das habe ich in Rendsburg gelernt.

    Abschließend ist zu sagen: Rendsburg war toll, ich würde es jedem empfehlen!

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    06.10.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Sawitzki, Heike
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    5
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Mit Reha wird zwangsläufig immer ein Vorurteil verbunden: "Morgens Fango, Abends Tango". Das wird man in dieser Reha vergebens suchen.

    Genau, wie das Personal in weiss. 4 Wochen habe ich mit hervorragenden Dozenten verbracht, die alle ein Ziel verfolgten , uns mit unserer Hörschädigung für den Alltag fit zu machen. Sei es für den Beruf, die Familie oder unserem Platz in der Gesellschaft.

    Ich habe 4 Wochen mit lieben Menschen gelernt, gelacht und wieder Selbstvertrauen gewohnen. Die Menschen, die ich in der Reha kennengelernt habe, sind mit ihrer Behinderung angekommen und sind mit ihr wieder aus der Reha gegangen, nur mit dem Unterschied, das sie nicht allein sind und mit dem Gelerntem wieder eine feste Basis haben und darauf weiter aufbauen können. Hilfreich war das Training im eigenen Verhalten der hörenden Welt. Mundbildablesen, Fingeralphabet und Grundkenntnisse in der Gebärdensprache haben uns vor Augen geführt, welche Hilfsmittel uns neben dem akustischen Hilfen zur Verfügung stehen.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    06.09.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    von Kummer, Hermine
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    5
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Diese Reha ist eine Soziale Reha-Maßnahme, daher gibt es kein Med. Personal. Es gibt additives Personal, z.B. Akustiker u.a., darum bewerte ich auch diese mit allen Sterne, denn sie waren hervorragend.
    Das Reha-Zentrum in Rendsburg ist eine Einrichtung, in deren Kenntnis glücklicherweise kürzlich gekommen bin, gerne hätte ich diese Einrichtung schon früher kennengelernt!

    Seit vielen Jahren kämpfe ich gegen ein Nichtverstehen in der Konversation trotz guter Hörgeräte. In Rendsburg erfahre ich nun Wege und Verhaltensweisen, die mir einschneidend geholfen haben, mit diesem Problem umzugehen.
    In 28 Tagen lernten wir in vielen Seminarstunden das "Absehen" vom Mund um Worte zu erkennen. Dazu gehörten aber auch Hilfen wie das einhändige Fingeralphabet, Verhaltenstraining, Entspannungstraining, eingehendes Wissen um das Sozialrecht für alle (Berufstätige, Private u. Rentner), intensive Informationen über alle Möglichkeiten der Hörversorgung und anderen technischen Hilfen, ob Hörgeräte- oder Implantatsträger (CI u.a.). Wir tauschten Selbsterfahrungen aus und spielten mögliche Erfolgswege in Rollenspielen durch ... Ich kann gar nicht alles aufzählen, was wir Wundervolles in Rendsburg erfahren haben.

    Zu 90% wurden alle Texte der Referenten und der Teilnehmer zur selben Zeit in großer Schrift an die Wand projeziert, so daß alle Teilnehmer zusätzlich alles mitlesen konnten. Dieses half nicht nur den schwerst Hörgeschädigten, denn man konnte auch eben Gesagtes in Ruhe nachlesen und verarbeiten. Letzteres war mir persönlich sehr hilfreich. Es geht einem so viel durch den Kopf (man kam in Verzweiflung seiner Situation ja hierher). Und am Ende der 4 Wochen fühlte ich mich völlig neu aufgestellt, innerlich und äußerlich, es entstand eine innere Ruhe und Akzeptanz zur eigenen Situation.

    Dadurch, daß die Referenten (mit Ausnahme des Leiters der Institution u. der Akustikerin) selber alle hochgradig hörgeschädigt sind, lernten wir "aus der Realität" die Dinge anzunehmen.
    Welch unglaublichen Einsatz, fachlich und humorvoll, haben uns diese wundervollen Menschen gegeben!!! Unermüdlich, selbst in jeglichen Pausen und freien Zeiten standen sie uns zu Gesprächen bereit - und das Unglaubliche: jedesmal ging man mit einer Beruhigung oder einem Erfolg daraus.
    In diesen Reha-Seminaren duzten wir uns alle, auch die Referenten. Umso schöner ist es jetzt, daß ich sagen darf zu Euch: Olaf, Anja, Lorenz, Uli, und Maren, habt innigen Dank!

    Nach meinem Wissen gibt es keine andere Institution in Deutschland, wo max. 12-14 Personen ganze 28 Tage lang zusammen an einem Konzept zusammenarbeiten. Niemand kommt dazu oder geht, das schafft auch eine Verbindung in der Gruppe. Was ich noch nie erfahren habe. wie tief entspannend war es, nur mit Hörgeschädigten zusammenzuleben. Jeder kennt das Problem - keine Erklärungen untereinander, und jede Menge Verständnis beim Nichtverstehen: Öl auf der Seele!

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    06.09.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Lisa
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    5
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Auf der Suche nach Hilfe wegen meiner Schwerhörigkeit bin ich im Internet auf das Reha-Zentrum für Hörgeschädigte aufmerksam geworden.
    Nach einer ersten Ablehnung und erfolgreichem Widerspruch habe ich vier Wochen in Rendsburg verbracht. In dieser Zeit haben wir von den ausgezeichneten Dozenten viel gelernt: Verhaltenstraining, Mundabsehen, Gebärden, Fingeralphabet, Informationen zu technischen Hilfsmitteln, Sozialrecht, usw…
    Außerdem tat es gut sich mit anderen Hörgeschädigten auszutauschen.

    Trotz Unterricht blieb genug Zeit für sportliche und andere Aktivitäten. Rendsburg umgeben von der Eider und vom Nord-Ostsee-Kanal lädt zum Joggen, Spazierengehen und Fahrradfahren ein. Ich habe das sehr genossen.
    Das Essen war sehr gut, auch für Vegetarier gab es abwechslungsreiche Kost mit vielen frischen Salaten und Obst.
    Ich bin gut erholt und zuversichtlich mit einem Ordner voller nützlicher Informationen nach Hause gefahren und konnte die ersten Maßnahmen schon erfolgreich umsetzen.

    Herzlichen Dank an das gesamte Reha-Team.

    Diese Reha kann ich ALLEN, die Probleme beim Hören und Verstehen haben, sehr empfehlen.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    06.09.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Cornelia aus Niederbayern
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    3
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Aus dem "tiefen Niederbayern" fuhr ich nach einer abgelehnten und einer nach Widerspruch endlich genehmigten REHA nach Rendsburg.

    Diese REHA ist etwas ganz besonderes - oh Doktor, Krankenschwester etc. Was diese REHA ausmacht, sind die Therapeuthen und daß die Gruppe für 4 Wochen zusammenbleibt. Ich bin sehr glücklich, daß ich dabei war. Dabei habe ich viele liebe, nette Mitbetroffene kennengelernt. Trotz der guten Verpflegung habe ich nur dank dem Nordic Walking am Nord-Ostsee-Kanal mit Elisabeth nicht noch mehr zugelegt. Auch die Umgebung und die Ausflüge habe ich total genossen. Ich bin schon dabei, sowohl meiner HNO-Ärztin als auch beim meinem Akustiker das REHA-Zentrum bekannt zu machen und hoffentlich andere dazu zu animieren.

    Glücklich, daß ich eine davon war. Wir waren gefordert, aber nicht gestraft.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    06.09.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Grimm, Barbara
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    4
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Erst wollte ich gar nicht nach Rendsburg, weil ich aus Informationen entnehmend doch schon alles kann, wie Absehen, Körpersprache, usw., musste aber dennoch dahin fahren und bin nun froh, dass ich dort war. Es wurmte mich sogar, dass ich nicht schon viel früher dort gewesen war, mir wären viele Misserfolge und großer Zeitverlust erspart geblieben.

    Die Bestätigungen, dass ich vieles bereits richtig und gut machte und so mein Selbstwertgefühl stärkte und mit ein paar wertvollen Tipps, die ich im beruflichen und privaten Alltag einsetzen kann, haben mir ein großes Stück an Unsicherheiten und Verzweiflungen abgenommen.

    In meiner Gruppe war ich die einzige Gehörlose und an einigen Erfahrungen schon weiter, staunte und stellte fest, wie die „Unterrichtsstoffe“ schon nach (nur) zwei Wochen „Früchte trugen“. Dazu fallen mir unendlich viele Beispiele ein, eine davon wäre, man sorgt dafür, erst den Blickkontakt mit mir herzustellen, bevor man mit Sprechen beginnt. Allein das war für mich schon eine große Entlastung und mit weniger Anstrengung verbunden.

    Was mir auch gut gefiel, diese Reha bietet andere Tätigkeiten, wie Gymnastik, Schwimmen, Massage, etc. nicht an. Diese hätte zu sehr von unserem Schwerpunkt und unseren Problemen „Wie gehe ich mit meiner Hörbehinderung um“ abgelenkt. Die Freizeiten sind vonnöten, um mit den anderen Teilnehmern austauschen zu können und aber auch, um in Ruhe mich sich selbst zu befassen.

    Mein Fazit: Wer dahin geht, der wird viel gewinnen………

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    06.09.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Steffi aus Unterfranken
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    4
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Ich kann diese Reha nur empfehlen, auch für Menschen, die schon seit langem eine Hörschädigung haben und bereits selbst einige Erfahrungen gesammelt und sich bereits einige hilfreiche Verhaltenstechniken angeeignet haben. Es gibt immer wieder Situationen, sei es im Beruf (Umgang mit Arbeitskollegen oder Vorgesetzten), Feiern oder bei Erledigen von Formalitäten (Behörden, Erlangen eines Schwerbehindertenausweises, Kostenübernahme für Hörgeräte), in denen man sich alleine gelassen fühlt und einige Fragen offen bleiben. Es fehlt meistens am passenden Ansprechpartner. Nicht immer ist man trotz regelmäßiger Besuche beim Akustiker auf dem neuesten Stand der Technik, Hilfsmittel betreffend, die einem das Leben am Arbeitsplatz wesentlich erleichtern können.

    All diese Themen werden während der 4 wöchigen Reha , je nach Bedarf, ausführlich behandelt. Man erhält einen umfassenden Einblick ins Sozialrecht und hat jederzeit die Möglichkeit, Unklarheiten zu beseitigen. Im Verhaltenstraining erhält man zu selbst gewählten problematischen Situationen, zahlreiche Hilfestellungen und Möglichkeiten, die in der Gruppe diskutiert werden und den Alltag in Zukunft erleichtern. In der Gruppe werden auch Erlebnisse, egal ob positiv oder negativ, untereinander ausgetauscht. Man fühlt sich in den 4 Wochen "normal", weil alle anderen die gleichen Probleme haben. Das alleine ist schon sehr erholsam.

    Viele humorvolle Übungen zum Absehen und zur Körpersprache versprechen ein besseres Verstehen. Für den Fall des Nichtverstehens erlernt man zusätzlich noch das Fingeralphabet und ein paar Grundbegriffe der Gebärdensprache. In Sachen Technik wird man von der Akustikerin beraten und auch in Seminaren über das Hören und Hilfsmittel bestens informiert. Man kann mit Hilfe der Dozenten während der Seminarstunden oder während des Mittagessens (Geräuschkulisse) verschiedene Hilfsmittel schon mal ausprobieren, inwiefern die Hilfsmittel für den persönlichen Bedarf geeignet sind.

    Es ist immer interessant und nie langweilig. Die Dozenten wissen wovon sie reden, da sie selbst hörgeschädigt sind und trotzdem für jedes Problem zu jeder Zeit ein offenes Ohr haben. Mit Elan immer hilfsbereit und freundlich.

    Auch die Erholung kommt nicht zu kurz, sei es auf einer Bank unter einem Obstbaum in der Mittagsonne (das Wetter im Norden ist keineswegs so schlecht wie allgemein angenommen) oder auf einem der Ausflüge, die am Wochenende, an Nord- oder Ostsee, etc., stattfinden.
    Auch für das Leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

    Ich gehe gestärkt aus dieser Reha und wünsche vielen anderen Hörgeschädigten die gleiche Erfahrung.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    05.07.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Engels
    Aufenthalt als: 
    Privatpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    5
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Herzliche Atmosphäre von Anfang bis zum Ende. Seminar sehr hilfreich für den "zweiten Weg" zur Kommunikation. Mit viel Erfahrung und Einsatz des Personals wird versucht diesen Weg aufzubereiten. Der Spaß bleibt nicht auf der Strecke, allerdings ist die Bereitschaft es zu tun eine gute Voraussetzung.

    Ich kann diese Reha-Maßnahme unbedingt empfehlen für Betroffene, die mit ihrer Vorschädigung andere Wege kennen lernen wollen. Auch empfehle ich die frühzeitige Anwendung, damit man rechtzeitig vorbereitet ist. Die Unterbringung ist im Nordkolleg-Campus eine sehr herzliche, einfache und liebevolle. Die Umgebung lädt zu Ausflügen ein und bietet einem die Chance mal abzuschalten und mit Gleichgesinnten auf Augenhöhe sich auszutauschen und gemeinsam etwas zu erleben.

    Ich werde wiederkommen und versuche meine Frau mitzubringen.

  • Angaben zum Aufenthalt
    Aufenthaltsdatum: 
    05.07.2014
    Name (evtl. Synonym): 
    Karin W.
    Aufenthalt als: 
    Kassenpatient
    Dauer: 
    Länger als 3 Wochen
    Bewertung
    Med. Personal: 
    5
    Behandlungen: 
    5
    Sauberkeit: 
    5
    Verpflegung: 
    5
    Erfahrungsbericht*
    Erfahrungsbericht: 

    Das Reha-Zentrum Rendsburg ist für mich eine Einrichtung für Hörbehinderte, die an ihrer Hörsituation verzweifeln und professionelle Hilfe benötigen, um Wege aufgezeigt zu bekommen, wie man trotz hochgradiger Schwerhörigkeit Kommunikation gestalten kann. Wir waren 14 Teilnehmer von 17-79 Jahren, alle mit unterschiedlichem Leidensdruck. Da wir alle das gleiche Problem hatten, war es sehr wohltuend, endlich auf so viel geballtes Verständnis zu stoßen. Die Reha war u.a. ausgefüllt mit Verhaltenstraining, Selbsterfahrung, Lippenabsehen, Sozialrecht, Gebärdensprache,Fingeralphabet, Audiologie, Qi Gong usw..

    Von vier Dozenten waren drei ebenso hörgeschädigt und mit HG oder CI versorgt, so dass diese sich gut in unsere Situation hinein versetzen u. aus eigener Erfahrung Tipps geben konnten. Von allen Dozenten wurde aus meiner Sicht Übermenschliches geleistet, denn der Unterrichtsstoff wurden von ihnen nicht nur mündlich vorgetragen, sondern gleichzeitig in die Tastatur gegeben, damit das Gesprochene an die Wand, für alle gut lesbar, projiziert wurde. Auch alle unsere Fragen u. Anmerkungen aus dem Kreis wurden von Ihnen umgehend in den PC gegeben, so dass jeder Teilnehmer informiert war, auch die, die ohne und trotz HG oder CI nichts mitbekommen haben. Dafür war ich sehr dankbar.

    Das gesamte Personal der Reha-Einrichtung war überaus freundlich und hilfsbereit. Es herrschte eine herzliche und familiäre Atmosphäre. Das Essen war spitzenmäßig, der wunderschöne Reha-Garten, der Nordostseekanal, Rendsburg und Umgebung sind sehenswert.

    Die Reha war ohrtechnisch zwar anstrengend, aber vor allem lehrreich und informativ. Ich fühlte mich mich dort sehr gut aufgehoben u. ernst genommen.

    An Olaf, Lorenz, Anja und Uli meinen allerherzlichsten Dank für vier schöne Wochen, für Eure tolle Arbeit und Euren unermüdlichen Einsatz. Ihr ward spitze!!!

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