Fit im Alter Senioren: Mit Vitaminen und Mineralstoffen Krankheiten gezielt vorbeugen

Fit im Alter Senioren: Mit Vitaminen und Mineralstoffen Krankheiten gezielt vorbeugen

11.05.2016

Ratgeber: Fit im Alter Senioren: Mit Vitaminen und Mineralstoffen Krankheiten

Abwechslungsreiche Ernährung mit frischem Gemüse beugt einem Vitamindefizit vor. Foto djd/Gesellschaft für Biofaktoren/colourbox

Alt werden möchte jeder, aber nicht alt sein - die Angst vor Erkrankungen wie Diabetes und Demenz, die mit den Jahren kommen können, geht bei vielen Menschen um. "Neben ausreichender körperlicher Aktivität hat eine optimale Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf das biologische Alter, also auf die körperliche und geistige Fitness", betonen die Wissenschaftler der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB). Wenn ältere Menschen vergesslich werden, wackelig auf den Füßen stehen oder oft unter Infektionen leiden, könne auch ein Nährstoff-Defizit dahinter stecken, das sich oftmals gut behandeln lässt.

Wichtige Nährstoffe ergänzen

Den Experten zufolge kann beispielsweise ein Mangel an Vitamin B12, der gerade bei älteren Menschen nicht selten auftritt, die Nerven angreifen. Dadurch kann sich ein unsicherer Gang entwickeln, und es können Gedächtnisstörungen entstehen, die bis hin zur Demenz reichen können. Eine Untersuchung des Vitamin-B12-Spiegels im Blut kann Aufschluss geben, ob ein Mangel besteht.

Bei alterstypischen Erkrankungen wie Diabetes und Bluthochdruck dagegen fehlt es dem Körper häufig an Magnesium - das ist riskant, denn dadurch wird eine gute Blutzucker- und Blutdruck-Einstellung erschwert, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht sich. Daher kann es sinnvoll sein, Magnesium durch ein Präparat zu ergänzen.

Geeignet sind insbesondere organische Verbindungen wie etwa das Magnesiumorotat. Der darin enthaltene Biofaktor Orotsäure unterstützt die herzschützende Wirkung des Magnesiums. Im Alter kommt im Übrigen oft ein Mangel an Vitamin D hinzu, weil die Fähigkeit der Haut nachlässt, dieses Vitamin unter Sonnenlichteinfluss zu produzieren.

Abwechslungsreich ernähren

Informationen über Biofaktoren, Risikogruppen für einen Mangel und krankheits- beziehungsweise medikamentös bedingte Vitamin-Defizite gibt es unter www.gf-biofaktoren.de. Insgesamt gilt eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel frischem Gemüse, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten und Fisch als gute Gegenmaßnahme. Aber die Experten der GfB raten auch dazu, gezielt die Mikronährstoffe zu ergänzen, an denen es mangelt.

Den eigenen Bedarf ermitteln

Nährstoffdefizite im Alter sind der Gesellschaft für Biofaktoren (GfB) zufolge nicht nur ernährungsbedingt. Oftmals kann der Darm einige Vitamine sowie Mineralstoffe nicht mehr so gut aufnehmen. Auch Krankheiten und Medikamente können verhindern, dass der Körper ausreichend Nährstoffe erhält. Oder diese Krankheiten oder Medikamente sorgen dafür, dass die Nährstoffe in zu hohem Maße ausgeschieden werden.

Unter www.gf-biofaktoren.de gibt es dazu viele Informationen. Broschüren können gratis heruntergeladen werden, ein Check zeigt, ob man genügend mit Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen (Biofaktoren) versorgt ist.

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