Knie verdreht - was nun? Nicht nur beim Sport kann man sich unangenehme Verletzungen zuziehen

Knie verdreht - was nun? Nicht nur beim Sport kann man sich unangenehme Verletzungen zuziehen

13.06.2016

Ratgeber: Knie verdreht - was nun? Nicht nur beim Sport kann man sich unangenehm

Manchmal genügt ein falscher Schritt, um einen Schaden am Knie auszulösen. Foto: djd/Traumeel/thx

Im Haushalt, bei körperlicher Arbeit, beim Treppensteigen oder beim Herumtoben mit den Kindern - oft genügt ein falscher Schritt oder ein kleiner Ausrutscher, und schon zuckt ein stechender Schmerz durchs Knie. Solche Verletzungen können jeden treffen. Sie entstehen meist, wenn der normale Bewegungsspielraum des Gelenks durch Verdrehen oder Umknicken überschritten wird. Es kommt dann häufig zu einer Zerrung oder Überdehnung im Band- und Kapselapparat.

Ausmaß der Verletzung abklären lassen

In der Folge können Schwellungen und Blutergüsse auftreten und es kann zu einer eingeschränkten Funktionsfähigkeit kommen. Anhand der Symptome lässt sich nicht immer feststellen, wie groß das Ausmaß der Verletzung ist - ob es sich nur um eine leichte Dehnung handelt oder zusätzlich etwa Meniskus oder Kreuzband geschädigt wurden. Welches die häufigsten Knieverletzungen sind und wie man ihnen begegnet, kann man unter www.rgz24.de/schmerzen-im-knie nachlesen.

Zur sicheren Diagnose sollte man stets einen Orthopäden aufsuchen. Zuvor ist aber die richtige Erstversorgung wichtig. Dafür wendet man am besten die sogenannte PECH-Regel an. Die Abkürzung steht für Pause (Tätigkeit beenden), Eis (kühlen), Compression (Druckverband) und Hochlagern des verletzten Beins.

Zusätzlich kann ein natürliches Arzneimittel wie Traumeel Creme und Tabletten die Heilung positiv beeinflussen. Die Kombination aus vierzehn natürlichen Wirkstoffen wie Arnika (Arnica), Eisenhut (Aconitum) und Zaubernuss (Hamamelis) setzt an verschiedenen Punkten an: Blutergüsse und Schwellungen können eingedämmt, Entzündungen reguliert und so der Heilungsprozess gefördert werden.

Vorbeugen ist besser

Damit es möglichst erst gar nicht zu Verletzungen kommt, ist eine gezielte Stärkung der Muskeln, Sehnen und Bänder sinnvoll. Bewegung ist deshalb unverzichtbar. Besonders kniefreundlich sind Radfahren, Schwimmen und Wackeltraining - also Stabilisationsübungen auf wackeligem Untergrund. Ebenfalls sinnvoll: der Abbau von Übergewicht und das Ausgleichen von Fehlstellungen, etwa durch Einlagen.

"Gangschule" gegen Knieprobleme

Wer sich eine Verletzung zugezogen hat, neigt in der Zeit danach häufig zu Schonhaltungen und hinkendem Gang. Doch das strapaziert den Knorpel im Knie und ist damit ein Risikofaktor für die Entstehung einer Arthrose. Mithilfe einer Gang- oder Laufanalyse per Infrarotkamera, die meist von spezialisierten Behandlungszentren in Krankenhäusern angeboten wird, lassen sich Deformationen der Beinachse ermitteln.

Auf dieser Basis kann ein gezieltes Trainingsprogramm ("Gangschule") zur Kräftigung der Muskulatur und zur Förderung der Koordination erarbeitet werden.

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