Bloß nicht auskühlen - Fünf "heiße" Tipps gegen Blasenentzündungen in der kalten Jahreszeit

Bloß nicht auskühlen - Fünf "heiße" Tipps gegen Blasenentzündungen in der kalten Jahreszeit

25.11.2015

Ratgeber: Bloß nicht auskühlen - Fünf "heiße" Tipps gegen Blasenentzündungen

Wer schlecht gewappnet in den Regen kommt, kann sich schnell eine Infektion einfangen. djd/Cystorenal-Forschung/Maskot/Corbis

Einmal bei frostigen Temperaturen zu lange auf den Bus gewartet oder auf dem Arbeitsweg mit dem Rad in den Regen geraten, und schon ist es passiert: Eine Erkältung kündigt sich an. Dabei geht es nicht nur um Husten und Schnupfen, sondern auch um die Blase. Denn kühlen Füße oder Unterleib aus, sinkt die Durchblutung im Becken und das Abwehrsystem wird geschwächt.

Dann können sich Krankheitserreger leichter ausbreiten und die gefürchtete Harnwegsinfektion mit Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen auslösen. Etwa 50 bis 70 Prozent der Frauen sind Schätzungen zufolge irgendwann einmal davon betroffen.

Warme Kleidung und Pflanzenpower

Grund genug, der Kälte effektiv entgegenzutreten. Die erste Regel lautet, sich bereits vorbeugend richtig zu kleiden. Pullover und Jacken sollten möglichst über die Hüften reichen, um den Unterleib warmzuhalten. Außerdem sind wetterfeste Schuhe bei kaltem Schmuddelwetter Pflicht. Der zweite heiße Tipp ist die Pflanzenkraft der Cranberrys.

Dazu erklärt die Münchner Apothekerin Birgit Lauterbach: "Zahlreiche Studien belegen, dass durch die frühzeitige - möglichst vorbeugende - Einnahme von Cranberrys eine Blasenentzündung vermieden und der Einsatz von Antibiotika in vielen Fällen überflüssig werden kann." So siedeln sich Bakterien etwa unter der Einnahme von "Cystorenal Cranberry plus Kapseln" laut klinischen Untersuchungen um ein Drittel schlechter in der Blase an.

Der dritte Tipp betrifft eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr. Schon bei den ersten Anzeichen einer Blasenentzündung sollte man einen Liter mehr trinken als sonst, am besten Kräutertees, die harntreibend wirken und obendrein schön durchwärmen.

Unterleib und Nieren wärmen

Als vierte Maßnahme gilt es, gezielte Wärme einzusetzen, wie die Gesundheitsexperten von Ratgeberzentrale.de empfehlen. Also ab aufs Sofa, Wärmeflasche auf den Bauch oder um den Nierenbereich eine kuschelige Decke wickeln. Und fünftens können schließlich regelmäßige Saunagänge das Immunsystem stärken und somit Infekten wie Blasenentzündungen oder Erkältungen bereits im Vorwege Einhalt gebieten.

Hilfe aus der Natur

Neben den tiefroten Cranberrys haben sich auch Kürbiskerne zur Behandlung von Harnwegsbeschwerden bewährt. Deren Inhaltsstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente können beruhigend, reizlindernd und blasenkräftigend wirken. Darüber hinaus unterstützt Vitamin C den Erhalt einer gesunden Blasenfunktion. Vitamin B2 hält die schützenden Blasenschleimhäute gesund, die die wichtigste Barriere gegen Erreger bilden. Eine Kombination aller Wirkstoffe ist daher besonders sinnvoll.

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