Beine brauchen Bewegung - Die Venen müssen regelmäßig auf Trab gebracht werden

Beine brauchen Bewegung - Die Venen müssen regelmäßig auf Trab gebracht werden

26.01.2016

Ratgeber: Beine brauchen Bewegung - Die Venen müssen regelmäßig

Wenig Beinfreiheit - das birgt Risiken für das venöse System. Foto: djd/Ofa Bamberg

Viele Berufstätige sind immer in Bewegung. Auf Geschäftsreisen, auf dem Weg zur nächsten Sitzung oder zum Termin mit dem neuen Kunden. Dabei fällt ihnen oft kaum auf, dass zwar ihr Leben sehr dynamisch ist, dass sie ihrem Körper aber viel zu wenig Bewegung gönnen. Besonders die Beine leiden häufig darunter.

Sind sie am Abend schwer und die Knöchel angeschwollen, sollte man sich dringend Gedanken darüber machen, wie man seine Beine bzw. seine Venen unterstützen kann. "Die beste Methode, müde Beine auf Trab zu bringen, ist Sport", sagt Katja Schneider, Gesundheitsexpertin beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de. Besonders empfehlenswert seien Sportarten mit gleichbleibenden Bewegungsabläufen - also Wandern, Radfahren und Schwimmen.

Übungen im Büro für die Wadenmuskulatur

Wer keine Zeit für ein regelmäßiges Training hat, kann alternativ auf spezielle Venenübungen setzen, wie sie beispielsweise unter www.ofa.de erklärt werden. Diese Übungen können teilweise im Büro durchgeführt werden. Wichtig bei der Auswahl der Übungen ist, dass sie die Wadenmuskulatur beanspruchen sollten.

Dafür gibt es zwei wesentliche Gründe: Zu schweren Beinen kommt es, wenn das sauerstoffarme Blut in den Beinen versackt, anstatt entgegen der Schwerkraft in Richtung Herz und Lunge gepumpt zu werden. Ist nun die Wadenmuskulatur angespannt, trägt dies erstens dazu bei, dass das Blut nach oben gedrückt wird. Zweitens schließen bei angespannter Muskulatur auch die kleinen Venenklappen besser. Sie funktionieren wie Rückschlagventile und schließen sich, wenn das Blut nach unten zu fließen droht.

Das Bein angenehm unter Druck setzen

Eine andere Hilfe können Reisestrümpfe sein. Es gibt solche Strümpfe beispielsweise von Gilofa 2000. Sie sind rezeptfrei und in verschiedenen Varianten, auch mit Mikrofaser oder pflegender Aloe Vera, zu haben. Rein äußerlich sind sie von normalen Strümpfen nicht zu unterscheiden. Aber man spürt die wohltuende Wirkung. Die Strümpfe üben von außen einen angenehmen Druck auf das Bein aus - und damit auch auf die Beinvenen. So wird die Durchblutung unterstützt. Und zwar auch dann, wenn man in einer langen Besprechung sitzt oder sich während der Autofahrt kaum bewegen kann.

Sechs Tipps für fitte Beine

- Treppe statt Fahrstuhl: Das verschafft den Beinen gesunde Bewegung.
- Venengymnastik auf dem Schreibtischstuhl: Schuhe ausziehen, leere Wasserflasche auf den Boden legen und mit den Füßen hin- und herrollen.
- Viel Wasser, Schorle oder Kräutertee trinken.
- Keine einengende Kleidung tragen.
- Zum Feierabend ruhig mal einen Krimi hervorholen. Aber die Beine beim Lesevergnügen immer hochlegen. Denn für die Beine gilt: Besser liegen und gehen als sitzen und stehen.

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