Mit Magnesium gegen Depressionen - Warum ein Mangel psychische Probleme verursachen kann

Mit Magnesium gegen Depressionen - Warum ein Mangel psychische Probleme verursachen kann

04.08.2015

Aktuelles: Mit Magnesium gegen Depressionen

Depressive Verstimmungen können auch durch Magnesiummangel verursacht oder verstärkt werden. Foto: djd/Wörwag Pharma/Colourbox

Hängen die Wolken novembergrau vom Himmel, macht sich bei vielen Menschen eine gedrückte Stimmung breit. Solche depressiven Verstimmungen können verfliegen - doch echte Depressionen sind gravierende Erkrankungen. Oft wird dabei unterschätzt, dass auch eine Unterversorgung mit Magnesium psychische Probleme wie Nervosität, erhöhte Stressanfälligkeit bis hin zur Depression verursachen oder verstärken kann.

Eine Studie Wiener Wissenschaftler aus dem Jahr 2014 zeigte, wie stark ein Mangel an diesem Mineral wichtige Steuerungsfunktionen im Gehirn beeinträchtigen und dadurch Anzeichen einer Depression auslösen kann. Magnesium hat im zentralen Nervensystem auf natürliche Weise ähnliche Effekte wie einige Arzneimittel, die zur Behandlung dieses Krankheitsbildes verwendet werden.

Zudem fördert ein Magnesium-Mangel eine verstärkte Ausschüttung von Stresshormonen. Ein Defizit sollte daher immer vermieden oder ausgeglichen werden.

Dazu eignen sich insbesondere organische Verbindungen, wie das Magnesium-Salz der Orotsäure, das Magnesiumorotat. Es ist etwa als magnerot Classic N rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Orotsäure ist eine vitaminähnliche Substanz, die die Wirkung des Magnesiums unterstützt. Zusätzlich sollten Patienten auf eine ausgewogene, vitalstoffreiche Ernährung achten. Gute Magnesium-Quellen sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse. Regelmäßige Bewegung wirkt zudem positiv auf die Psyche.

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